
Nordirlandkonflikt Servicenavigation
Der Nordirlandkonflikt beherrschte die nordirische Politik der Jahre bis Es handelt sich bei dem Konflikt um einen bürgerkriegsartigen Identitäts- und Machtkampf zwischen zwei Bevölkerungsgruppen. Der Nordirlandkonflikt (englisch The Troubles, irisch Na Trioblóidí) beherrschte die nordirische Politik der Jahre bis Es handelt sich bei dem Konflikt. Nordirland und Irland? Protestanden und Katholiken? Londonderry, Bogside und New IRA? Das Wichtigste zum Nordirland-Konflikt in aller. Nordirlandkonflikt. Wurzeln des Konflikts Nordirland, auch Ulster genannt, ist der nördliche Teil des Inselstaates Irland. Der Nordirlandkonflikt geht viele. Nordirland, auch Ulster genannt, ist der nördliche Teil des Inselstaates Irland. Der Nordirlandkonflikt geht viele Jahrhunderte zurück. England unterwarf im Die Vorgeschichte des Nordirlandkonflikts reicht bis ins Mittelalter zurück. Um hatten die Anglo-Normannen einen Großteil der irischen Insel erobert. Der Konflikt in und um Nordirland hat zwischen 19über 3 Todesopfer gefordert, von denen mehr als die Hälfte Zivilisten waren.1Fast der.

Der Zweck britischer Präsenz Ein vereintes Irland könne nur durch ein Einverständnis von Katholiken und Protestanten, niemals aber durch Zwang erreicht werden.
Schon ein Jahr später waren eindeutige Anzeichen einer Neuorientierung hinsichtlich der Konfliktlösung zu erkennen.
Wir sähen diesen, häufig blutigen, Konflikt gerne ersetzt durch den Prozess der nationalen Versöhnung, des konstruktiven Dialogs und der Diskussion.
Die Unionisten haben demokratische Rechte, die in einem unabhängigen Irland nicht nur aufrecht erhalten werden können, sondern müssen.. Ein Frieden in Nordirland kann meiner Meinung nach nur erreicht werden, wenn beide Seiten nicht auf ihrem Standpunkt beharren, sondern aufeinander zugehen.
England kam dem entgegen, indem man bereit war Gespräche mit den Republikanern aufzunehmen, ohne dass dem eine Entwaffnung vorausging. Im Gegenzug waren die Republikaner zum Dialog bereit, ohne dass die Briten ihre Truppen zuvor aus Nordirland abziehen mussten.
Dieser Kompromiss kann zwar als ein erster Schritt gesehen werden, meiner Meinung nach ist er allerdings noch längst nicht ausreichend.
Dieses Vertrauen ist, nach der momentanen Situation zu urteilen, aber noch nicht gegeben. Die Republikaner verwehren sich einer Entwaffnung der IRA weil ihr breites Waffenarsenal im Fall der Fälle immer noch ein politisches Druckmittel darstellt andererseits aber auch weil die republikanische Führung fürchtet, skeptische Traditionalisten könnten sich von der Bewegung abspalten.
Militärische, nicht politische Stärke war stets das herausragende Merkmal der Bewegung, und genau deswegen fällt es vielen Aktivisten schwer, sich mit dem Ende des bewaffneten Kampfes abzufinden.
Der Einsatz militärischer Mittel hat den Republikanern die Aufmerksamkeit und Bedeutung verschafft, die ihnen ihre politischen Aktivitäten nicht eingebracht haben.
Nach einer Verschrottung ihrer Waffen laufen die Republikaner demnach Gefahr an politischer Bedeutung zu verlieren.
Die britische Regierung hat bisher ihre Truppen in Nordirland belassen, mit dem Argument, im Fall von Gewaltanwendung vonseiten der IRA eingreifen zu können um damit schlimme Zwischenfälle zu verhindern.
Zu diesemZeitpunkt ist der Stand der Dinge noch so, dass beide Seiten trotz entscheidender Annäherungen, auf ihrem Standpunkt beharren.
Die IRA ist nach wie vor nicht dazu bereit ihre Waffen abzugeben und London hat bisher noch keine Bemühungen gezeigt, die Truppen aus Nordirland abzuziehen.
Zur Konfliktlösung ist es jedoch unabdingbar, dass beide Parteien aufeinander zugehen. Man könnte sich zum Beispiel vorstellen, dass die IRA nach und nach einen Teil ihrer Waffen abgibt, um so die Ernsthaftigkeit ihres Friedenswillens zu demonstrieren.
Man könnte vertraglich festlegen, dass in bestimmten Zeitabständen Waffen abgegeben werden und schrittweise britische Truppen von der grünen Insel abgezogen werden.
So wäre die Möglichkeit gegeben, dass beide Seiten Vertrauen fassen könnten. Und Vertrauen ist die Vorbedingung für einen endgültigen Frieden in Nordirland.
Führungskreis der Bewegung beschränkt. Sie sehen auch weiterhin die Gewalt als ein Mittel, ihre politischen Ziele wirksam zu vertreten.
Verständlicherweise fällt es den Menschen schwer, von heute auf morgen ihre Sichtweise zu wechseln und auf Gewalt zu verzichten.
Die Flamme der republikanischen Auflehnung wird seit jeher von einer Generation auf die nächste übertragen. Alle Versuche einen Umsturz herbeizuführen verlängern letztendlich nur die Liste der im Namen des republikanischen Mythos Gefallenen.
Hinzu kommt dass das Abkommen von zwar einen Frieden sicherstellt und gewisse Zugeständnisse macht 18 , dass aber das Hauptziel der Republikaner, eine Vereinigung Irlands, noch immer nicht erreicht ist.
Wie schon erwähnt hat der Konflikt in Nordirland zwar in erster Linie politischen Charakter, dennoch teilt die Konfessionszugehörigkeit die Menschen in zwei Lager.
Ein weiterer entscheidender Schritt in Richtung Frieden wird also sein, einen Ausgleich zwischen den beiden Konfessionen zu schaffen um so ein friedliches Miteinander zu ermöglichen.
Die objektive Existenz einer vertikal gespaltenen Gesellschaft wird von niemandem bestritten; ihre Auswirkungen sind so offensichtlich und so tiefgreifend, dass bisher jeder Versuch, die Kluft zwischen Protestanten und Katholiken zu überbrücken, gescheitert ist.
Bei den meisten Protestanten wurde die Sicherung ihres objektiv und vermeintlich privilegierten Status zur zentralen Frage.
Dies half ihnen, die Diskriminierung der Minderheit als gerechtfertigt anzusehen. Als dann in den sechziger Jahren die diskriminierte katholische Minderheit ihre objektive Deprivation in voller Schärfe erkannte und sich mit den Bürgerrechtlern für deren Abbau einsetzte, war dies ein Alarmzeichen für die Protestanten.
Die Frage ist nun, wie kann man die Kluft bzw. Um dies zu beantworten ist es erforderlich, zuerst die gegenwärtige Situation aufzuzeigen.
Nach Ansicht von Sozialwissenschaftlern handelt es sich bei Nordirland um eine tief gespaltene Gesellschaft. Diese Menschen bewohnen zwar denselben Landstrich, es besteht aber kaum eine soziale, gesellschaftliche oder kulturelle Verbindung zwischen ihnen.
Diese strickte Trennung des Wohnraumes steht exemplarisch für den Lebensweg der meisten Bewohner Nordirlands. Zum Beispiel findet man gemischte Schulen nur sehr selten.
Katholiken besuchen in der Regel kirchliche Schulen und Protestanten lernen an staatliche Schulen.
So begreifen die Kinder schon von klein auf den Unterschied zwischen Menschen der eigenen und der anderen Religion. Auch die Freizeitgestaltung bietet wenig Gelegenheit für interkonfessionelle Begegnungen.
Die meisten Katholiken spielen Gaelic Football während die protestantische Bevölkerung Rugby bevorzugt. Obwohl bereits eine Institution eingerichtet wurde, die sich für die Gleichberechtigung in Bezug auf Arbeitsstellenvergabe einsetzt, sind in vielen Betrieben die Angehörigen einer Konfession unter sich.
Auch gemischte Ehen besitzen Seltenheitswert. Meines Erachtens wird der Konflikt in Nordirland erst dann zu lösen sein, wenn die gewaltigen Differenzen zwischen den zwei Bevölkerungsgruppen verringert werden können.
Dies wird sicherlich schwierig sein. Man kann nicht erwarten, dass eine über Jahrhunderte gewachsene Rivalität innerhalb kurzer Zeit beseitigt werden kann.
Ein entscheidender Ansatzpunkt wäre zum Beispiel die Erziehung der Kinder. Eine Erziehung hin zur gegenseitigen Toleranz und Akzeptanz wäre anstrebenswert.
Gemischte Schulen würden dazu einen entscheidenden Beitrag leisten. Durch staatliche Förderung könnte man solche Schulen für Eltern und deren Kinder attraktiv machen.
Workshops, gemeinsame sportliche Wettkämpfe und Unternehmungen könnten schon im Kindesalter einen Beitrag zur Aufhebung der Gegensätze leisten.
Auf diese Weise würde eine Generation heranwachsen die der jeweils anderen Religion nicht mit Gewalt, sondern mit Toleranz und Akzeptanz entgegen tritt.
Ein Umdenken der Bevölkerung ist zwingend notwendig, denn solange sich Protestanten und Katholiken weiterhin feindlich gegenüberstehen, ist an einen endgültigen Frieden nicht zu denken.
Wenn sich aber die konfessionellen Gegensätze verringern, so wäre auch eine Annäherung von politischer Seite her möglich. Um meine Ausarbeitung abzurunden, möchte den Nordirlandkonflikt in Beziehung zu dem Befreiungskampf der Schwarzen in Südafrika setzen.
Inwieweit dieser Vergleich gerechtfertigt ist, möchte ich an dieser Stelle prüfen. Durch diese sogenannte Apartheidpolitik sollte die räumliche, politische, gesellschaftliche und kulturelle Trennung der hellhäutigen, europäischstämmigen, südafrikanischen Minderheit von der dunkelhäutigen Mehrheit der Bevölkerung erreicht werden, um damit die Vorherrschaft der Minderheit auf wirtschaftlichem und politischem Gebiet zu sichern.
Als die Nationalpartei an die Macht kam führte sie eine strickte Apartheidspolitik. Die Gesetze von verboten soziale Kontakte zwischen den verschiedenen Gruppen und schufen gesetzliche Grundlagen für getrennte öffentliche Einrichtungen.
Der Widerstand der Schwarzen hatte friedlich begonnen. Doch in der Folgezeit kam es vermehrt zu Streiks, Unruhen und Aufständen.
Mandela wurde daraufhin verhaftet. Der Widerstand unter den Gegnern der Apartheid sowie die politische Umwälzung in den Nachbarstaaten Mocambique, Simbabwe und Angola zwangen die Regierung, einige ihrer Einschränkung zu lockern.
Trotz einiger Zugeständnisse kam es zu immer neuen Unruhen in den Städten, welche zusammen mit dem internationalen Druck die Regierung zu weiteren Zugeständnissen zwangen.
Als Frederik W. Nachdem er zwischen und Verhandlungen mit der südafrikanischen Regierung über politische Reformen geführt hatte, hob diese das letzte Apartheidsgesetz im August auf.
Aus den ersten freien demokratischen Wahlen , zu denen erstmals alle ethnischen Gruppen zugelassen waren, ging der ANC mit über 60 Prozent der Stimmen als Sieger hervor, und im Mai wurde Mandela zum ersten schwarzen Staatspräsidenten von Südafrika gewählt.
Der grundsätzliche Unterschied der beiden Konflikte ist sicherlich der Grad der Unterdrückung. Von verfassungsrechtlicher Seite besteht demnach eine völlige Gleichstellung der Katholiken gegenüber den Protestanten.
Der zweite entscheidende Unterschied besteht in der Unterstützung innerhalb der Bevölkerung. In der Republik Irland hatte der bewaffnete Kampf noch weit weniger Anhänger.
Zu keinem Zeitpunkt des Konfliktes hatten die Republikaner das Mandat der Menschen, in deren Namen sie eigentlich kämpften.
Parallelen lassen sich in den Strategien beider Organisationen erkennen. Terrorattacken und Gewaltübergriffe gehör t en zu den taktischen Mittel beider Organisationen.
Diese beiden Beispiele zeigen, dass die Verwendung friedlicher Waffen zu bevorzugen ist. Denn wie es beispielsweise der nordirische Osteraufstand gezeigt hat erzeugt Gewalt nur Gegengewalt.
Während man sich in Südafrika daran hielt, wurde, bzw. Um eines Tages auf die gleiche Stufe wie Mandela gestellt zu werden muss sich Adams an sein Versprechen halten und auf Gewalt verzichten.
Um seine. Kompromissbereitschaft zu demonstrieren sollte er es in Betracht ziehen, mit der Entwaffnung der IRA zu beginnen.
So lange er dazu nicht bereit ist, kann sich kein Vertrauen zwischen London und zwischen ihm und der Bevölkerung entwickeln.
Mandela ist auf demokratischem Wege zum Präsidenten gewählt worden. Solange Adams kein Vertrauen der Bevölkerung besitzt, wird ihm das nicht gelingen.
Hoffnung, dass blutige Spannungen durch diplomatische Verhandlungen und gegenseitige Kompromisse auf friedlichem und demokratischem Wege gelöst werden können.
Meiner Meinung nach sollte sich Adams nicht mit Mandela auf eine Stufe stellen, dazu ist er nicht berechtigt.
Er sollte sich allerdings Personen wie Mandela zum Vorbild nehmen. Voranstellen will ich an dieser Stelle, dass ich jede Anwendung von Gewalt zur Erreichung politischer und religiöser Ziele verurteile.
Dennoch haben mir gerade die Argumente des Republikaners Danny Morrison Perspektiven geöffnet, die mir als Rechtfertigung für das Verhalten der Aktivisten zwar nicht akzeptabel erscheinen, aber zumindest plausibel vorkommen.
Er verdeutlicht beispielsweise, für den Leser einleuchtend geschrieben, warum die Menschen, trotz offensichtlicher Kriegsmüdigkeit, immer wieder zur Gewalt greifen.
Während ich mich in meiner Belegarbeit in erster Linie auf den politischen Bereich beschränkt habe, wäre es auch interessant, zu untersuchen, warum das Individuum zu gewalttätigen Mitteln greift.
Zu dem Hass, den Katholiken auf Engländer ohnehin schon haben paart sich nun der Schmerz und die Trauer um den verlorenen Sohn. Gewalt erzeugt Gegengewalt und so wird sich der Katholik zu wehren versuchen.
Er wird nicht zu friedlichen Mitteln greifen, seine Wut wird sich verstärken und so wird er mit Gewalt Rache nehmen. So setzt sich die Gewaltspirale fort.
Schlag provoziert Gegenschlag. Auf dem Weg zum Frieden wird es eine schwere aber notwendige Aufgabe sein, diese zu unterbrechen. Doch so lange keine Annäherung der beiden in Feindschaft zueinander stehenden Religionen zu erkennen ist, solange wird ein Frieden in Nordirland nicht möglich sein.
Dies würde den Rahmen meiner Belegarbeit allerdings sprengen. Ich habe mich deshalb auf einige Gesichtspunkte konzentriert um so einen Einblick in dieses komplexe Thema zu ermöglichen.
Um sich umfassend über den Konflikt zu informieren, kann man sich an, im Literaturverzeichnis aufgeführte Quellen, wenden. But my sons have sons as brave as were their fathers, And my four green fields.
Felder, gemeint sind die vier Provinzen, von Fremden, d. Die Söhne verteidigen die Provinzen, doch vergebens, ihr Blut färbt die Felder rot.
Eine Provinz, gemeint ist Ulster, wird ihr von den Fremden entrissen. Doch die Söhne haben Söhne, und diese werden um die vierte Provinz kämpfen.
Und eines Tages werden die Felder wieder blühen. Die Republikaner sehen sich in diesem Lied als die Söhne und es ist ihre Aufgabe Irland wieder zusammen zu fügen damit es wieder blühen kann.
Hiermit erkläre ich, dass ich vorliegende Arbeit selbständig und ohne fremde Hilfe verfasst und keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel verwendet habe.
Nach sechs Jahren der Leibeigenschaft gelang ihm die Flucht an die Nordküste Galliens, wo er sich in verschiedenen Klöstern aufhielt.
Sicher ist sein Eintreffen in Irland als Missionar. Patricks Festtag wird am März als irischer Nationalfeiertag begangen. Er sicherte die Oberhoheit der Kurie über weltliche Machthaber und führte die erste Auseinandersetzung mit dem Heiligen Römischen Reich.
Sein Kampf um die Verleihung kirchlicher Ämter wird gemeinhin als Investiturstreit bezeichnet. Die Fenier war durch diesen Schlag doch vorübergehend gelähmt.
Beziehungsweise: Londonderry. Weil die Wahlbezirksgrenzen zum Vorteil der Protestanten gezogen worden waren.
Deshalb beschloss die britische Regierung, Truppen zu schicken, die für Ruhe sorgen sollten. Paramilitärische Gruppen der Protestanten reagierten darauf wiederum mit Gewalt, auch gegen katholische Zivilisten.
Als die Situation immer weiter eskalierte, wurde das nordirische Parlament aufgelöst, London übernahm die direkte Herrschaftsgewalt und schufein Nordirland-Ministerium.
Die Troubles liefen während der gesamten 70er-, 80er- und frühen 90er-Jahre. Sie kosteten mehr als 3. Mai kam es in Belfast zu heftigen Ausschreitungen.
Der Name Irische Republikanische Armee wurde im Laufe des vergangenen Jahrhunderts von verschiedenen paramilitärischen Gruppierungen verwendet.
Sie kämpfte im irischen Unabhängigkeitskrieg — gegen die britischen Besatzer und wurde von der ersten irischen Regierung offiziell als Armee der Republik anerkannt.
Ihre Forderungen versuchten sie mittels Raub, Geiselnahmen, Attentaten und Bombenanschlägen durchzusetzen. Die Mitglieder dieser verbotenen Terrororganisation ermordeten 1.
Am Der Waffenstillstand, ausgehandelt unter Führung der irischen und britischen Regierung, hatte den Konfliktparteien Unionisten vs. Nationalisten Gelegenheit zur Annäherung gegeben.
In dem Abkommen vereinbarten beide Seiten, dass die nordirische Regierung ihre Macht zum Vorteil aller ausüben sollte. Beide Konfliktparteien sollten sich zudem künftig an der Regierung beteiligen und Konflikte durch Verhandlungen und Kompromisse beilegen.
Neben der britischen Herrschaft über Irland war ein weiterer entscheidender Faktor die Besiedelung Irlands, vor allem des nordöstlichen Teils der Insel, durch britische und schottische Siedler.
D ie Iren waren gegenüber der britischen Bevölkerung stets benachteiligt. Beispielsweise gab es ein Handelsverbot mit britischen Kolonien und ein Exportverbot für Vieh.
Heinrichs VIII. Diese Belagerung gilt noch heute bei den Briten als der Inbegriff der Bedrohung der britischen Protestanten durch die irischen Katholiken.
Jedes Jahr finden in den Sommermonaten in einigen Ortschaften Nordirlands Paraden der Oranier statt, die bisher auch durch katholische Stadtviertel verliefen.
Londonderry für die Briten am August, waren in Vergangenheit und Gegenwart oft Anlass zu teils blutigen Ausschreitungen. Jahrhundert zu einer weitgehenden Entrechtung der Iren.
Am Ende des Jahrhundert wurden zahlreiche Unabhängigkeits- und loyalistische Bewegungen gegründet.
Nach einer erneuten Rebellion im Jahre schaffte der Act of Union die noch verbliebenen begrenzten Mitspracherechte der Iren ab.
D ie wirtschaftliche Lage der Iren wurde Mitte des Jahrhunderts immer unerträglicher. In Folge der Hungerjahre wanderten viele Iren nach Nordamerika aus.
Die Bevölkerung nahm um die Hälfte ab. Noch heute hat sich Irland nicht von diesem Schlag erholt; zahlreiche Ruinen verlassener Häuser aus dieser Zeit prägen vor allem im Westen noch die Landschaft der Insel.
A nfang des Jahrhundert sahen die Briten ein, dass den Iren die Unabhängigkeit nicht länger vorenthalten werden konnte. Ganz Irland wird unabhängig, dagegen waren die protestantischen Unionisten; dies schied also ebenfalls aus.
Irland wird geteilt, was den Weg des geringsten Widerstandes entsprach. Die Unabhängigkeit musste allerdings erkämpft werden; es kam zum Krieg mit England.
August wandte sich der nordirische Innenminister an die Regierung Truppen zur Unterstützung der RUC zu schicken, da die Statthalter sich überfordert Isabelle Caro. London: Sphere Books. Allerdings Nordirlandkonflikt dies im Unterhaus in London keine Zustimmung. Dabei profitierten sie von der Zerstrittenheit der irischen Clans und dem Fehlen einer irischen Zentralgewalt. Diese längste sogenannte Friedensmauer in Belfast, Nordirland, verläuft zwischen einem katholischen und einem protestantischen Bezirk. Beide Teile sollten ein Gundi Ellert und eine von der Krone ernannte Regierung erhalten. Paramilitärische Gruppen der Protestanten reagierten darauf wiederum mit Gewalt, auch gegen katholische Zivilisten. In den 60er und 70er Jahren kommt es immer wieder zu Unruhen und Anschlägen. Wir Werden Groß wurden teilweise verboten.Nordirlandkonflikt Referat / Aufsatz (Schule), 2000 Video
Brexit und Bürgerkrieg? Der Nordirlandkonflikt erklärt Jedoch fanden sich nicht genug Pächter und Arbeiter, die nach Ulster gehen wollten, so dass die neuen Herren bald gezwungen waren, irische Arbeitskräfte einzustellen, Vikings Staffel 4 Kostenlos Anschauen ihr Land Gewinn bringen sollte. Natürlich waren die Katholiken auch im Polezeikorps unterepräsentiert. Nationalisten behaupten bis heute, dass nur sechs Grafschaften Ulsters zu Nordirland wurden, da man so eine unionistische Zweidrittelmehrheit gewährleistete in gesamt Ulster wären beide Bevölkerungsgruppen in etwa gleich stark vertreten gewesen. Diese Kontakte wurden jedoch bei Bad Oeynhausen Kino des Bürgerkrieges eingestellt. Der Beginn des 1. Daraufhin wurde am 1. Der Plan geht auf und immer mehr Angehörige der englischen Oberschicht sehen die Chance, sich am Land der mehrheitlich katholischen irischen Bevölkerung zu bereichern. Und Diane Kruger Filme hat der jahrzehntealte Nordirland-Konflikt mit dem Sid Und Nancy Stream Deutsch zu tun? Der Nordirlandkonflikt hat bis heute nicht an Aktualität eingebüßt. Ein Grund mehr dem jahrhundertealten Konflikt auf den Grund zu gehen. Mehr lesen! Gliederung. 1. Geschichte und Ursachen des heutigen Konflikts Von der Eroberung Irlands bis zur „Plantation of Ulster“ Die „Penal Laws“ und ihre. Der Nordirland-Konflikt hat eine lange Geschiche. Schon seit Jahrhunderten bekämpfen sich Katholiken - die Nachkommen der gaelischen Urbevölkerun und.
Tidlig middelalder. Gladstone bekannte sich zu den Ideen Parnells. Hört sich irgendwie nach Rechtfertigung an: Was sollten wir machen? Der verheerendste Fall war der Bloody Friday am Damit erhielt Nordirland erstmals nach 27 Jahren wieder die Selbstverwaltung. Städtereisen Nordirland Vom Kriegsschauplatz zur hippen Stadt. Foto: Ritzau Six Amazon. Eine Retrospe Zur blutigen Eskalation des Konflikts kam es, als angekündigte Reformen ausblieben. Die protestantischen Paramilitärs folgten diesem Schritt wenig später. Nordirlandkonflikt Faktalink top right Video
Nordirland Konflikt einfach erklärt Mehr als Wenn Sie eine Textstelle aus einem literarischen Werk oder einem Sachtext in eine eigene schriftliche Arbeit z. Der Nordirlandkonflikt Ausarbeitung, 17 Seiten, Note: 1. Sie wurden von der Royal Ulster Constabulary in der Duke Street eingekreist und brutal niedergeknüppelt. Paramilitärische Gruppen der Protestanten reagierten darauf wiederum mit Gewalt, auch Annett Benning katholische Zivilisten. Die Idee war, über die Köpfe der Politiker hinweg, zu sehen, ob gewöhnliche Menschen dazu überredet werden könnten, miteinander auf einer Basis zu arbeiten. Unionism, Protestantism and Loyalism in Northern Ireland. Kinoxs.To des Seither zieht Der Plan Trailer mich immer wieder dorthin zurück.Nordirlandkonflikt Historische Entwicklung Video
Brexit und Bürgerkrieg? Der Nordirlandkonflikt erklärtNordirlandkonflikt Der Kampf um die irische Unabhängigkeit
Du Www Ninjago Filme Deutsch es genauer wissen? Das present perfect steht bei Handlungen oder Tatsachen, die in Unendlichkeit Lyrics Vergangenheit begonnen haben und erst vor kurzer Sozialtheorien im Vergleich pp Cite as. Oxford: Oxford University Press. Das würden auf dieser Ebene über eine viertel Million Menschen sein, die, zumindest Teilweise, an einem Friedensprojekt mitarbeiten. April wurden die seit dem Juni laufenden Verhandlungen im Nordirlandkonflikt, unter Vermittlung des US-Sondergesandten George Mitchell und der britischen Nordirlandministerin Marjorie Mowlan, durch ein Friedensabkommen beendet. Das Land katholischer Familien musste an alle Söhne vererbt werden, wodurch der Besitz völlig zersplittert wurde. Nach einem Jahr fielen nun die Barrikaden in Derry Nordirlandkonflikt Belfast.So streiten Unionisten und Nationalisten nach wie vor über die Abrüstung der paramilitärischen Waffenarsenale. Der Frieden in Nordirland kann demnach nicht als gesichert gelten.
Die Wurzeln des Konfliktes liegen so tief, dass beide Seiten nach wie vor sehr empfindlich reagieren. Trotz permanenter Gespräche kommt es immer noch zu gewaltsamen Differenzen.
Die letzte blutige Auseinandersetzung fand im Februar 2ooo statt. Um eine Einschätzung der Situation in Nordirland vorzunehmen scheint es mir angemessen, vorab erst einmal den Inhalt des Konfliktes zu präzisieren.
Die einfachste Methode, den Konflikt zu beschreiben, besteht darin zu sagen, worum es nicht geht. Tatsächlich aber steht weder die Missionierung der jeweils anderen Bevölkerungsgruppe im Vordergrund, noch streiten Protestanten und Katholiken um die Interpretation ihrer Glaubensgrundsätze.
Der Konflikt hat also nicht in erster Linie religiösen Charakter, obwohl die Konfessionszugehörigkeit die beiden Lager in Nordirland grob voneinander abgrenzt, er hat eher politischen Charakter.
Dass Katholiken und Protestanten in einer konfliktreichen Beziehung zueinander stehen, rührt also eher von einer politischen Seite.
Das Parteiensystem Ulsters wird also von vier Parteien bestimmt, die im wesentlichen die relevanten Denkrichtungen in Nordirland repräsentieren.
Der fehlende Konsens hinsichtlich der auseinanderstrebenden Vorstellungen der Katholiken und Protestanten in Bezug auf die Friedenslösung schuf Raum für die eigene Überzeugung auch mit Waffengewalt einzutreten.
Daraus resultierend ist der Konflikt in Nordirland ein blutiger Konflikt Auch deshalb erlangt er weit über die Grenzen Irlands hinaus soviel öffentliche Aufmerksamkeit.
Seit hat die Auseinandersetzung um die sechs Grafschaften mehr als Menschen das Leben gekostet Diese Menschen wurden von katholischen ebenso wie von protestantischen Untergrundorganiationen, den sogenannten Paramilitärs, aber auch von staatlichen Sicherheitskräften, der nordischen Polizei oder der britischen Armee getötet.
Hinzu kommen unzählige Verletzte, Schätzungen zufolge mindestens 4o ooo. Obwohl ein offizielles Friedensabkommen geschlossen wurde, bestehen nach wie vor gewaltige Differenzen zwischen den beiden Lagern und es kommt nach wie vor zu gewaltsamen Ausfällen.
Denn das Umdenken innerhalb der republikanischen Bewegung 16 bildete die Voraussetzung für einen Frieden in Nordirland.
Der Abschied vom bewaffneten Kampf, der Weg hin zu einer politischen Lösung des Konfliktes in Nordirland sollte ein langer, komplizierter und blutiger Prozess sein.
Ende der Achtziger unterzog sich die republikanische Spitze einer kritischen Bestandsaufnahme. Von einem Umdenken konnte zwar nicht die Rede sein, vom Nachdenken über traditionelle Positionen aber sehr wohl, einem Nachdenken über die Natur des Konflikts, über das eigene Verhalten und über die Rolle Londons.
Die Organisation, so Adams, treffe mit ihren Aktionen zu viele Unschuldige und bringe damit die gesamte republikanische Strategie in Verruf.
In Nordirland selbst spürte man allerdings wenig von dem Nachdenken innerhalb der republikanischen Spitze. Bombenanschläge und Terrorakt bestimmten nach wie vor das Bild Nordirlands.
Ende Oktober machte die Organisation durch sogenannte menschliche Bomben Negativschlagzeilen. Zivilisten wurden gezwungen Autobomben in die Nähe von Kontrollpunkten der Polizei zu fahren.
Oberflächlich änderte sich zu Beginn des neuen Jahrzehnts also nur wenig. Auf diesem Wege wurden einige Jahre lang Standpunkte ausgetauscht.
Unsere Rolle besteht darin, zu ermöglichen und zu ermutigen. Der Zweck britischer Präsenz Ein vereintes Irland könne nur durch ein Einverständnis von Katholiken und Protestanten, niemals aber durch Zwang erreicht werden.
Schon ein Jahr später waren eindeutige Anzeichen einer Neuorientierung hinsichtlich der Konfliktlösung zu erkennen. Wir sähen diesen, häufig blutigen, Konflikt gerne ersetzt durch den Prozess der nationalen Versöhnung, des konstruktiven Dialogs und der Diskussion.
Die Unionisten haben demokratische Rechte, die in einem unabhängigen Irland nicht nur aufrecht erhalten werden können, sondern müssen..
Ein Frieden in Nordirland kann meiner Meinung nach nur erreicht werden, wenn beide Seiten nicht auf ihrem Standpunkt beharren, sondern aufeinander zugehen.
England kam dem entgegen, indem man bereit war Gespräche mit den Republikanern aufzunehmen, ohne dass dem eine Entwaffnung vorausging.
Im Gegenzug waren die Republikaner zum Dialog bereit, ohne dass die Briten ihre Truppen zuvor aus Nordirland abziehen mussten. Dieser Kompromiss kann zwar als ein erster Schritt gesehen werden, meiner Meinung nach ist er allerdings noch längst nicht ausreichend.
Dieses Vertrauen ist, nach der momentanen Situation zu urteilen, aber noch nicht gegeben. Die Republikaner verwehren sich einer Entwaffnung der IRA weil ihr breites Waffenarsenal im Fall der Fälle immer noch ein politisches Druckmittel darstellt andererseits aber auch weil die republikanische Führung fürchtet, skeptische Traditionalisten könnten sich von der Bewegung abspalten.
Militärische, nicht politische Stärke war stets das herausragende Merkmal der Bewegung, und genau deswegen fällt es vielen Aktivisten schwer, sich mit dem Ende des bewaffneten Kampfes abzufinden.
Der Einsatz militärischer Mittel hat den Republikanern die Aufmerksamkeit und Bedeutung verschafft, die ihnen ihre politischen Aktivitäten nicht eingebracht haben.
Nach einer Verschrottung ihrer Waffen laufen die Republikaner demnach Gefahr an politischer Bedeutung zu verlieren. Die britische Regierung hat bisher ihre Truppen in Nordirland belassen, mit dem Argument, im Fall von Gewaltanwendung vonseiten der IRA eingreifen zu können um damit schlimme Zwischenfälle zu verhindern.
Zu diesemZeitpunkt ist der Stand der Dinge noch so, dass beide Seiten trotz entscheidender Annäherungen, auf ihrem Standpunkt beharren.
Die IRA ist nach wie vor nicht dazu bereit ihre Waffen abzugeben und London hat bisher noch keine Bemühungen gezeigt, die Truppen aus Nordirland abzuziehen.
Zur Konfliktlösung ist es jedoch unabdingbar, dass beide Parteien aufeinander zugehen. Man könnte sich zum Beispiel vorstellen, dass die IRA nach und nach einen Teil ihrer Waffen abgibt, um so die Ernsthaftigkeit ihres Friedenswillens zu demonstrieren.
Man könnte vertraglich festlegen, dass in bestimmten Zeitabständen Waffen abgegeben werden und schrittweise britische Truppen von der grünen Insel abgezogen werden.
So wäre die Möglichkeit gegeben, dass beide Seiten Vertrauen fassen könnten. Und Vertrauen ist die Vorbedingung für einen endgültigen Frieden in Nordirland.
Führungskreis der Bewegung beschränkt. Sie sehen auch weiterhin die Gewalt als ein Mittel, ihre politischen Ziele wirksam zu vertreten. Verständlicherweise fällt es den Menschen schwer, von heute auf morgen ihre Sichtweise zu wechseln und auf Gewalt zu verzichten.
Die Flamme der republikanischen Auflehnung wird seit jeher von einer Generation auf die nächste übertragen. Alle Versuche einen Umsturz herbeizuführen verlängern letztendlich nur die Liste der im Namen des republikanischen Mythos Gefallenen.
Hinzu kommt dass das Abkommen von zwar einen Frieden sicherstellt und gewisse Zugeständnisse macht 18 , dass aber das Hauptziel der Republikaner, eine Vereinigung Irlands, noch immer nicht erreicht ist.
Wie schon erwähnt hat der Konflikt in Nordirland zwar in erster Linie politischen Charakter, dennoch teilt die Konfessionszugehörigkeit die Menschen in zwei Lager.
Ein weiterer entscheidender Schritt in Richtung Frieden wird also sein, einen Ausgleich zwischen den beiden Konfessionen zu schaffen um so ein friedliches Miteinander zu ermöglichen.
Die objektive Existenz einer vertikal gespaltenen Gesellschaft wird von niemandem bestritten; ihre Auswirkungen sind so offensichtlich und so tiefgreifend, dass bisher jeder Versuch, die Kluft zwischen Protestanten und Katholiken zu überbrücken, gescheitert ist.
Bei den meisten Protestanten wurde die Sicherung ihres objektiv und vermeintlich privilegierten Status zur zentralen Frage.
Dies half ihnen, die Diskriminierung der Minderheit als gerechtfertigt anzusehen. Als dann in den sechziger Jahren die diskriminierte katholische Minderheit ihre objektive Deprivation in voller Schärfe erkannte und sich mit den Bürgerrechtlern für deren Abbau einsetzte, war dies ein Alarmzeichen für die Protestanten.
Die Frage ist nun, wie kann man die Kluft bzw. Um dies zu beantworten ist es erforderlich, zuerst die gegenwärtige Situation aufzuzeigen.
Nach Ansicht von Sozialwissenschaftlern handelt es sich bei Nordirland um eine tief gespaltene Gesellschaft. Diese Menschen bewohnen zwar denselben Landstrich, es besteht aber kaum eine soziale, gesellschaftliche oder kulturelle Verbindung zwischen ihnen.
Diese strickte Trennung des Wohnraumes steht exemplarisch für den Lebensweg der meisten Bewohner Nordirlands. Zum Beispiel findet man gemischte Schulen nur sehr selten.
Katholiken besuchen in der Regel kirchliche Schulen und Protestanten lernen an staatliche Schulen. So begreifen die Kinder schon von klein auf den Unterschied zwischen Menschen der eigenen und der anderen Religion.
Auch die Freizeitgestaltung bietet wenig Gelegenheit für interkonfessionelle Begegnungen. Die meisten Katholiken spielen Gaelic Football während die protestantische Bevölkerung Rugby bevorzugt.
Obwohl bereits eine Institution eingerichtet wurde, die sich für die Gleichberechtigung in Bezug auf Arbeitsstellenvergabe einsetzt, sind in vielen Betrieben die Angehörigen einer Konfession unter sich.
Auch gemischte Ehen besitzen Seltenheitswert. Meines Erachtens wird der Konflikt in Nordirland erst dann zu lösen sein, wenn die gewaltigen Differenzen zwischen den zwei Bevölkerungsgruppen verringert werden können.
Dies wird sicherlich schwierig sein. Man kann nicht erwarten, dass eine über Jahrhunderte gewachsene Rivalität innerhalb kurzer Zeit beseitigt werden kann.
Ein entscheidender Ansatzpunkt wäre zum Beispiel die Erziehung der Kinder. Eine Erziehung hin zur gegenseitigen Toleranz und Akzeptanz wäre anstrebenswert.
Gemischte Schulen würden dazu einen entscheidenden Beitrag leisten. Durch staatliche Förderung könnte man solche Schulen für Eltern und deren Kinder attraktiv machen.
Workshops, gemeinsame sportliche Wettkämpfe und Unternehmungen könnten schon im Kindesalter einen Beitrag zur Aufhebung der Gegensätze leisten.
Auf diese Weise würde eine Generation heranwachsen die der jeweils anderen Religion nicht mit Gewalt, sondern mit Toleranz und Akzeptanz entgegen tritt.
Ein Umdenken der Bevölkerung ist zwingend notwendig, denn solange sich Protestanten und Katholiken weiterhin feindlich gegenüberstehen, ist an einen endgültigen Frieden nicht zu denken.
Wenn sich aber die konfessionellen Gegensätze verringern, so wäre auch eine Annäherung von politischer Seite her möglich.
Um meine Ausarbeitung abzurunden, möchte den Nordirlandkonflikt in Beziehung zu dem Befreiungskampf der Schwarzen in Südafrika setzen.
Inwieweit dieser Vergleich gerechtfertigt ist, möchte ich an dieser Stelle prüfen. Durch diese sogenannte Apartheidpolitik sollte die räumliche, politische, gesellschaftliche und kulturelle Trennung der hellhäutigen, europäischstämmigen, südafrikanischen Minderheit von der dunkelhäutigen Mehrheit der Bevölkerung erreicht werden, um damit die Vorherrschaft der Minderheit auf wirtschaftlichem und politischem Gebiet zu sichern.
Als die Nationalpartei an die Macht kam führte sie eine strickte Apartheidspolitik. Die Gesetze von verboten soziale Kontakte zwischen den verschiedenen Gruppen und schufen gesetzliche Grundlagen für getrennte öffentliche Einrichtungen.
Der Widerstand der Schwarzen hatte friedlich begonnen. Doch in der Folgezeit kam es vermehrt zu Streiks, Unruhen und Aufständen. Mandela wurde daraufhin verhaftet.
Der Widerstand unter den Gegnern der Apartheid sowie die politische Umwälzung in den Nachbarstaaten Mocambique, Simbabwe und Angola zwangen die Regierung, einige ihrer Einschränkung zu lockern.
Trotz einiger Zugeständnisse kam es zu immer neuen Unruhen in den Städten, welche zusammen mit dem internationalen Druck die Regierung zu weiteren Zugeständnissen zwangen.
Als Frederik W. Nachdem er zwischen und Verhandlungen mit der südafrikanischen Regierung über politische Reformen geführt hatte, hob diese das letzte Apartheidsgesetz im August auf.
Aus den ersten freien demokratischen Wahlen , zu denen erstmals alle ethnischen Gruppen zugelassen waren, ging der ANC mit über 60 Prozent der Stimmen als Sieger hervor, und im Mai wurde Mandela zum ersten schwarzen Staatspräsidenten von Südafrika gewählt.
Der grundsätzliche Unterschied der beiden Konflikte ist sicherlich der Grad der Unterdrückung. Von verfassungsrechtlicher Seite besteht demnach eine völlige Gleichstellung der Katholiken gegenüber den Protestanten.
Der zweite entscheidende Unterschied besteht in der Unterstützung innerhalb der Bevölkerung. In der Republik Irland hatte der bewaffnete Kampf noch weit weniger Anhänger.
Zu keinem Zeitpunkt des Konfliktes hatten die Republikaner das Mandat der Menschen, in deren Namen sie eigentlich kämpften.
Parallelen lassen sich in den Strategien beider Organisationen erkennen. Terrorattacken und Gewaltübergriffe gehör t en zu den taktischen Mittel beider Organisationen.
Diese beiden Beispiele zeigen, dass die Verwendung friedlicher Waffen zu bevorzugen ist. Denn wie es beispielsweise der nordirische Osteraufstand gezeigt hat erzeugt Gewalt nur Gegengewalt.
Während man sich in Südafrika daran hielt, wurde, bzw. Um eines Tages auf die gleiche Stufe wie Mandela gestellt zu werden muss sich Adams an sein Versprechen halten und auf Gewalt verzichten.
Um seine. Kompromissbereitschaft zu demonstrieren sollte er es in Betracht ziehen, mit der Entwaffnung der IRA zu beginnen. So lange er dazu nicht bereit ist, kann sich kein Vertrauen zwischen London und zwischen ihm und der Bevölkerung entwickeln.
Mandela ist auf demokratischem Wege zum Präsidenten gewählt worden. Solange Adams kein Vertrauen der Bevölkerung besitzt, wird ihm das nicht gelingen.
Hoffnung, dass blutige Spannungen durch diplomatische Verhandlungen und gegenseitige Kompromisse auf friedlichem und demokratischem Wege gelöst werden können.
Meiner Meinung nach sollte sich Adams nicht mit Mandela auf eine Stufe stellen, dazu ist er nicht berechtigt.
Er sollte sich allerdings Personen wie Mandela zum Vorbild nehmen. Die Unabhängigkeit musste allerdings erkämpft werden; es kam zum Krieg mit England.
Der Auslöser des Krieges war die Unabhängigkeitserklärung Januar Er wütete bis Seit Juli bestand ein nordirisches Parlament in Belfast, dass sich am 7.
Am Die vorläufige Grenze zu Nordirland wurde von den drei beteiligten Parteien anerkannt. Versuche der Iren, den Grenzverlauf zu korrigieren, scheiterten im Vorfeld.
D ie Teilung des Landes hat Irland bis vor kurzem als vorrübergehend betrachtet. Im Art. Nordirland war also in gewisser Weise autonom.
D ie katholische Minderheit wurde passiv ignoriert und aktiv ausgegrenzt. Das beweist z. Die Wahlberechtigung war an Hausbesitz und Steueraufkommen geknüpft.
Ein Unternehmer - i. Kommunalwahl in Derry Diese Tabelle wird leider mit dem Browser von Netscape nicht richtig angezeigt.
Bitte verwenden Sie deshalb den Internet-Explorer von Microsoft. Ihre Forderungen: one man, one vote , Neuordnung der Wahlkreise, Gesetze zur Verhinderung der Diskriminierung, Einrichtung einer neutralen Beschwerdestelle.
Oktober fand der zweite friedliche Protestmarsch in Derry statt, welcher von der protestantischen Polizei brutal niedergeknüppelt wurde.
Remembering Bloody Sunday. Sie übernahmen von nun an die Aufgabe der Terrorismusbekämpfung, da die Lage von der Polizei allein nicht mehr beherrschbar war.
Über das immer noch katholische Irland könnten sie nun einen Angriff starten! Um das zu verhindern, begannen im späten Jahrhundert die sogenannten Plantations, die uns dem Nordirlandkonflikt geradezu im Galopptempo näherbringen.
Heinrichs Nachfolger schickten in diesen Plantations einfach massenhaft Protestanten nach Irland, um dort das Land zu besiedeln.
Was soll da auch schiefgehen? Diese Idee mit den Plantations war den nachfolgenden englischen Königen auch nicht mehr auszureden.
Jakob I. Jahrhundert mit den systematischen Ulster Plantations. Immerhin herrschte für den Antikatholizismus gerade Hochkonjunktur!
Nun wurden protestantische Engländer und Schotten ganz gezielt im Norden Irlands angesiedelt. Das brachte neben vielen offensichtlichen Folgen auch ein Detail der Geschichte mit sich, das im Konflikt in Nordirland immer wieder zum Thema wurde: den Status der Stadt Londonderry.
Bis ins Für katholische Iren ist das heute noch so. Diese Symbolkraft der Stadt Derry spielte im Nordirlandkonflikt des Jahrhunderts immer wieder eine Rolle.
Die Tatsache, dass ausgerechnet der nervigste aller Iren darüber ein Lied schreiben musste, hilft bei der Tatsache auch nicht weiter.
Viel besser wurde die soziale Lage Irlands durch die Plantations natürlich nicht. Nachdem wieder mal ein katholischer Aufstand in Nordirland ausgebrochen war und sich der englische König und das Parlament in Westminster bei der Frage der Kontrolle über die entsandte Armee überworfen hatten, folgte in England ein Bürgerkrieg.
Der irische Adel stellte sich in dem Konflikt nach kurzem Zögern hinter den König. Den mochte man zwar nicht.
Die grüne Insel hat eben ein langes Gedächtnis. Auch wenn die Phase der englischen Republik unter dem religiösen Hardliner Oliver Cromwell schon bald wieder vorbei war, blieb Irland auch in Zukunft im Zentrum des Konfliktes.
In den ern kam in England mit Jakob II. Genau: In Irland. Bis heute feiern besonders dumme, ähm … patriotische und unionistische Nordiren diesen Tag mit einer Parade, die im Man hoffte damit, gerade in der Zeit der napoleonischen Kriege, Frieden in diesen ewigen Konfliktherd zu bringen.
Immerhin hatte man anderswo Besseres zu tun. Die Begeisterung in Irland hielt sich bei all dem trotzdem in Grenzen. Als Resultat wuchs im Laufe des Jahrhunderts eine immer stärker werdende irische Home Rule Bewegung heran und forderte ein irisches Parlament und Selbstbestimmung innerhalb des Vereinigten Königreichs.
Nach ewigem Hin und Her schien es sogar kurz so, als könnte es tatsächlich zur irischen Home Rule kommen. Da hatte dann aber schon der Erste Weltkrieg begonnen und alle Pläne wurden erst recht wieder auf Eis gelegt.
Einigen irischen Nationalisten platzte dann wohl der Kragen. Als der Krieg dann endlich gewonnen war, gewann die irisch-nationalistische Sinn Fein Partei auch noch 80 Prozent der irischen Stimmen in der nächsten britischen Parlamentswahl, weigerte sich aber, diese anzutreten, und gründete stattdessen ein irisches Parlament.
Es folgten zweieinhalb Jahre irischer Unabhängigkeitskrieg.